Aus den Gründungstagen
des Krieger- und Veteranenvereines Eschelbach 1880 sind leider keine
Quellen überliefert, so daß aus der Geschichte des Vereines insgesamt
sehr wenig in Erfahrung
zu bringen ist.
Im Jahre 1922 wurde die Brandkapelle auf dem Turmberg in Eschelbach in eine
Gedächtniskapelle
zur Erinnerung an die Gefallenen im Kriege umgewandelt. Die Gemeinde Eschelbach
hatte im
deutsch-französischen Krieg 1870/71 18 Gefallene, im Ersten Weltkrieg,
1914 bis 1918, 35 und
im Zweiten Weltkrieg, 1939 bis 1945, 18 Gefallene und 12 Vermißte zu beklagen.
Für die Opfer der
Weltkriege wurden in der Kapelle zwei Gedenktafeln angebracht.
Wann der Krieger- und Veteranenverein seine erste Fahne weihte ist nicht bekannt.
1922 weihte er eine
zweite Vereinsfahne. In den 50er Jahren wurde diese Fahne restauriert und wiedergeweiht.
Sie ist bis
heute die Vereinsfahne des Krieger- und Veteranenvereins. Die erste Fahne des
Vereins verbrannte
Anfang der 50er Jahre bei einem Blitzeinschlag in der Gedächtniskapelle
auf dem Turmberg.
Am letzten Samstag vor dem
ersten Advent gedenkt der Krieger- und Veteranenverein bei seinem Jahrtag
der Gefallenen und Vermißten in den Kriegen und der verstorbenen Vereinsmitglieder.
Vorstände des Krieger- und Veteranenvereins
Selch Andreas
Scheuerer Simon
Huber Martin
Rieder Adolf
Appel Emmeram
Schwaiger Bartholomäus
Appel Alois